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Interlaken
Switzerland
March 23, 2017
Jet Boat Interlaken nimmt zweites Boot in Betrieb

Jet Boat Interlaken nimmt zweites Boot in Betrieb

Im Jahr 2014 lancierte das Unternehmen auf dem Brienzersee das erste Jetboot Angebot der Schweiz. Nach zwei erfolgreichen, aber mit Ausfällen durchsetzten Sommersaisons, hat das junge Start-Up auf diesen Frühling ein Ersatzboot bestellt. Dieses wurde vor einer Woche erfolgreich durch das Schifffahrtsamt des Kantons Bern immatrikuliert.

Als vor zwei Jahren das Jetboot auf dem Brienzersee in Betrieb genommen wurde, waren die Bedenken seitens Gegner und Bevölkerung gross: zu laut sei es, zu dreckig und vor allem zu gefährlich im Betrieb. Bereits in der ersten Saison konnten die Betreiber die Vorurteile entkräften und das Soft Adventure Angebot hat sich in der Zwischenzeit mehr als etabliert: 46% aller Gäste im vergangenen Jahr waren Familien, der älteste Gast hatte stolze 95 Jahre, Kinder sind ab 5 Jahren auf dem Jetboot mit dabei. Neben Feriengästen aus aller Herren Länder, waren ca. 20%  der Gäste Schweizer Herkunft, Tendenz steigend. 25% aller Kunden sind zudem als Gruppe angereist, auch dieser Bereich legte im Vergleich zu. Mittlerweile sorgen sich insgesamt fünf Mitarbeiter über den Sommer in einer Vollzeitanstellung um das Wohl der Gäste aus dem In- und Ausland.

Wichtige Investition in die Betriebssicherheit

Zu schaffen machte dem Unternehmen in der vergangenen Saison vor allem die Technik: Während knapp 20 Tagen war das Jetboot mit technischen Problemen nicht einsatzfähig. Trotz intensiver Wartung und Pflege stieß die Technik immer wieder an ihre Grenzen. Im vergangenen Herbst entschloss sich das Unternehmen den Bau eines zweiten Bootes in Auftrag zu geben. In erster Linie ist dieses als „Ersatzboot“ gedacht, welches bei erneuten Ausfällen schnell einsatzbereit ist. „Als junges Unternehmen mussten wir nach dem vergangenen Sommer eine Lösung finden. Bei diesem Entscheid ging es darum die Betriebssicherheit zu erhöhen und ein verlässlicher Partner und Arbeitgeber sein zu können“ erläutert Geschäftsführer Simon Hirter diesen Schritt. 

Meist wird eines der beiden Boote in der Werkstatt des Unternehmens auf Einsätze warten, vereinzelt werden sie aber auch gemeinsam im Einsatz stehen: Bei Anfragen von grösseren Gruppen oder aber um in der absoluten Hauptsaison die Nachfrage befriedigen zu können. 

Das neue Boot ist bereits immatrikuliert

Am vergangenen Freitag wurde auf dem Thunersee das zweite Boot durch das bernische Schifffahrtsamt geprüft und erfolgreich immatrikuliert.  Wie sein Vorgänger wurde das Boot nach Ankunft in der Schweiz nachträglich mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet. Das Boot erfüllt die Auflagen der aktuellen Gesetzgebung, wie auch die nochmals verschärften Vorschriften, welche Ende dieses Sommers in Kraft treten.  In den kommenden Wochen werden verschiedene Testfahrten durchgeführt und die Fahrer werden sich mit dem neuen Arbeitsgerät vertraut machen. 

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